Pressemitteilung Preisträger*innen 2021| 15.10.2021

Georg von Holtzbrinck Preise für Wissenschaftsjournalismus 2021 für Dr. Tim Kalvelage, Anna Behrend, Manuel Stark und Marleen Halbach

Berlin, 14. Oktober 2021 – Der Vorsitzende der Jury, Dr. Stefan von Holtzbrinck, zeichnete heute die Preisträger*innen 2021 des Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus im Hotel de Rome in Berlin aus. Dr. Tim Kalvelage wird in der Kategorie Text ausgezeichnet, Anna Behrend erhält den Preis in der Kategorie Elektronische Medien. In der Kategorie Nachwuchs wird Manuel Stark ausgezeichnet. Einen Sonderpreis erhält Marleen Halbach und die Redakteur*innen des Science Media Centers Germany.

1995 wurde der Preis von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift Scientific American, einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, ins Leben gerufen. Die Verleihung des Preises erfolgt jährlich und ehrt herausragende wissenschaftsjournalistische Leistungen. Gewürdigt werden Arbeiten in den drei Kategorien Text, Elektronische Medien und Nachwuchs. Die Preise in den Kategorien Text und Elektronische Medien sind mit jeweils 10.000 EUR, der Nachwuchspreis mit 5.000 EUR dotiert. Unter dem Vorsitz von Dr. Stefan von Holtzbrinck setzt sich die Jury aus renommierten Journalist*innen und Wissenschaftler*innen zusammen.

Dr. Tim Kalvelage, freier Wissenschaftsjournalist, wird in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftsjournalistischen Arbeiten „Alles fließt“, „Millionen Liter Gift“ für die Süddeutsche Zeitung und „Ein trotziges Wunder“ in DIE ZEIT mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2021 in der Kategorie Text ausgezeichnet. Insgesamt gelingt es Tim Kalvelage in seinen journalistischen Beiträgen auf hervorragende Weise, komplexe Klima- und Umweltthemen sowohl konkret und anschaulich als auch wissenschaftlich detailliert zu vermitteln. So trägt er im bestmöglichen Sinne zur Vermittlung von Wissenschaft und Forschung an eine breite Öffentlichkeit bei.

Anna Behrend, Wissenschafts- und Datenjournalistin wird in Anerkennung ihrer herausragenden wissenschaftsjournalistischen Arbeiten „Zerrwelt der Frauenhasser“ für ndr.de, „Teufelskreis Kaiserschnitt?“ und „Wo es in ihrer Region am häufigsten kracht“, veröffentlicht bei noz.de, mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2021 in der Kategorie Elektronische Medien ausgezeichnet. Anna Behrend nutzt die Möglichkeiten elektronischer Medien kreativ und eindrücklich für die Stärkung analytischer Kompetenz und faktenbasierter Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse im gesellschaftlichen Kontext. Auf ihren multimedialen Online-Seiten wird es für die Leser*innen möglich, sich zu gesellschaftlich relevanten Themen zu informieren und Datenkompetenz aufzubauen.

Manuel Stark, freier Autor und Redakteur bei ZEIT Online im Ressort Green, wird in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftsjournalistischen Arbeiten „Was heißt hier ‚autistisch‘?“, Gut gebrüllt, Hamster!“ für DIE ZEIT und „Leben nach dem Tod“ für Science Notes mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2021 in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet. Manuel Starks Texte vermitteln auf vorbildliche Weise die Faszination für wissenschaftliche Forschung und überzeugen durch eine klare Sprache, tiefgehende Recherche und Vielseitigkeit bei der Themenwahl. So trägt er mit seinen Arbeiten dazu bei, Wissenschaft nicht nur zu vermitteln, sondern sie für eine breite Öffentlichkeit gut verständlich im Alltag zu verorten und ihre Bedeutung zu begründen.

Marleen Halbach, Redaktionsleiterin und Redakteurin für Medizin und Lebenswissenschaften sowie den Redakteur*innen beim Science Media Center Germany (SMC), wird in Anerkennung ihrer präzisen, informativen und verlässlichen wissenschaftsjournalistischen Aufarbeitung der wissenschaftlichen Evidenz von Themen besonderen Interesses mit dem Sonderpreis des Georg von Holtzbrinck Preises für Wissenschaftsjournalismus 2021 ausgezeichnet. Dem SMC und seinen Redakteur*innen geht es darum, nach kritischer Bewertung der verfügbaren Evidenz Fact Sheets zu Themen mit besonderer gesellschaftlicher Bedeutung zu erarbeiten. In all ihren Arbeiten gelingt es Marleen Halbach, komplexe Themen wie biomedizinische Prozesse, klinische Studien, Epidemiologie oder die Interpretation von Statistiken in verlässliche und verständliche Informationen zu übersetzen, die auch breite Teile der Bevölkerung suchen.

  • Vorsitz: Dr. Stefan von Holtzbrinck, Vorsitzender der Geschäftsführung, Holtzbrinck Publishing Group
  • Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Mitglied des Gesellschafterausschusses, Boehringer Ingelheim
  • Prof. Dr. Katja Becker, Präsidentin, Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
  • Ulrich Blumenthal, ehemaliger Redakteur „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
  • Prof. Dr. Antje Boëtius, Direktorin, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
  • Prof. Dr. Martina Brockmeier, Universität Hohenheim und ehemalige Vorsitzende, Wissenschaftsrat e.V.
  • Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident, Leibniz-Gemeinschaft e.V.
  • Prof. Dr. Carsten Könneker, Geschäftsführer, Klaus Tschira Stiftung gGmbH
  • Joachim Müller-Jung, Leiter Ressort Natur und Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur und Leiter Redaktion Wissen, DIE ZEIT
  • Ranga Yogeshwar, Wissenschaftspublizist und Moderator

 

Kontakt: Ursel Zetzsche, Holtzbrinck Berlin | E-Mail gvhpreis@holtzbrinck-berlin.com, Telefon 030/2787 18–20

Pressemitteilung Ausschreibung | 26.01.2021

Ausgezeichneter Wissenschaftsjournalismus gesucht: Beginn der Ausschreibung 2021

Berlin, Januar 2021 - Die Auszeichnung erfolgt für herausragende Beiträge in der Kategorie Text (Wortbeiträge Print und Online), in der Kategorie Elektronische Medien (TV, Hörfunk und Multimedia-Beiträge) und im Bereich Nachwuchs (Jahrgang 1992 oder jünger, kategorienunabhängig). Der Preis in den beiden Kategorien Text und Elektronische Medien ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Der Nachwuchspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss für die Einreichungen ist der 4. April 2021.

Die eingereichten Arbeiten sollen zum besseren Verständnis und Einordnung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte, insbesondere aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technologie und Medizin, beitragen. Entscheidend ist die originelle journalistische Bearbeitung aktueller wissenschaftlicher Themen.

Für die Bewerbung sind 3 Arbeitsproben (Kategorie Text) bzw. 2-3 Arbeitsproben (Kategorie Elektronische Medien) aus den letzten zwei Jahren einzureichen. Mindestens eine Arbeitsprobe muss im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 31. März 2021 veröffentlicht worden sein. Teilnahmeberechtigt sind alle in deutschsprachigen Medien veröffentlichenden Journalist*innen.

Die Bekanntgabe der Preisträger*innen erfolgt im Herbst durch die aktuelle Jury:

  • Vorsitz: Dr. Stefan von Holtzbrinck, Vorsitzender der Geschäftsführung, Holtzbrinck Publishing Group
  • Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Mitglied des Gesellschafterausschusses, Boehringer Ingelheim
  • Prof. Dr. Katja Becker, Präsidentin, Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
  • Ulrich Blumenthal, Redakteur „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
  • Prof. Dr. Antje Boëtius, Direktorin, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
  • Prof. Dr. Martina Brockmeier, Universität Hohenheim und ehemalige Vorsitzende, Wissenschaftsrat e.V.
  • Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident, Leibniz-Gemeinschaft e.V.
  • Prof. Dr. Carsten Könneker, Geschäftsführer, Klaus Tschira Stiftung gGmbH
  • Joachim Müller-Jung, Leiter Ressort Natur und Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur und Leiter Redaktion Wissen, DIE ZEIT
  • Ranga Yogeshwar, Wissenschaftspublizist und Moderator

 

Kontakt: Ursel Zetzsche, Veranstaltungsforum Holtzbrinck Publishing Group, Berlin E-Mail gvhpreis@vf-holtzbrinck.de, Telefon 030/2787 18–20

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